Position 49 / 64
Die Tierkreisstellung
Eine Stellung, inspiriert von Sternbildern, bei der die Partner symbolische Formen mit ihren Körpern bilden.

Die Haltung verstehen
Die Tierkreisstellung baut auf einer liegenden Person auf; der Winkel lässt sich über die Beinstellung verändern. „Die Tierkreisstellung“ bezeichnet hier eine Körperanordnung, kein Leistungsziel. Körperbau, Beweglichkeit und Vorlieben sind wichtiger als das genaue Kopieren eines Bildes.
Schrittweise einrichten
Die liegende Person richtet zuerst Becken und Beine ein. Danach positioniert sich die andere mit eigenen Stützen.
- Gemeinsam festlegen, wer das Tempo führt, und ein sofortiges Stoppsignal vereinbaren.
- Langsam und ohne ruckartige oder erzwungene Gelenkbewegung in die Haltung gehen.
- Mit kleinem Bewegungsradius beginnen und nur anpassen, solange beide entspannt bleiben.
- Kein Zubehör nötig; eine feste, bequeme Unterlage reicht.
Komfort und Kommunikation
Angehaltene Atmung, ungewöhnliche Spannung oder Taubheit bedeuten: verlangsamen, Stützen ändern oder aufhören. Ein Kissen und ein anderer Winkel helfen oft mehr als zusätzliche Kraft.
Einvernehmen ist spezifisch, freiwillig und jederzeit widerrufbar. Eine anfangs akzeptierte Haltung darf ohne Begründung beendet werden.
- Den Bereich um die Beine freihalten und einen einfachen Ausstieg ermöglichen.
Anpassen und vereinfachen
Diese Haltung ist anspruchsvoll. Eine bodennahe Variante wählen, kurz testen und bei unsicheren Stützen abbrechen.
Für kontrollierte Varianten jeweils nur Richtung, Höhe, Beinöffnung oder Stütze verändern.
Name und Kontext
„Die Tierkreisstellung“ ist hier eine moderne redaktionelle Bezeichnung. Namen und Darstellungen unterscheiden sich stark; diese Form wird keinem kanonischen Kamasutra-Abschnitt zugeschrieben.
Quellen und Einordnung
Moderne Stellungsnamen unterscheiden sich je nach Verlag. Diese Sammlung nutzt beschreibende Bezeichnungen und erhebt keinen Anspruch auf einen kanonischen Katalog des Sanskrit-Textes.
- World Health Organization — Sexual health
- Planned Parenthood — Sexual consent
- Vātsyāyana, Kamasutra, traduction Wendy Doniger et Sudhir Kakar, Oxford University Press, 2002.









