Position 56 / 64

Die Blasstellung

Eine Stellung, bei der die Frau auf dem Rücken liegt und die Beine leicht angehoben sind, wodurch eine runde Form entsteht, die einer Blase ähnelt.

Aktualisiert am 24. Juli 2026
Abstrakte redaktionelle Illustration der Stellung Die Blasstellung
Die Blasstellung ermöglicht eine bequeme Penetration mit einstellbarer Tiefe und bietet einen intimen Blick auf die Partner.

Die Haltung verstehen

Die Blasstellung baut auf einer liegenden Person auf; der Winkel lässt sich über die Beinstellung verändern. „Die Blasstellung“ bezeichnet hier eine Körperanordnung, kein Leistungsziel. Körperbau, Beweglichkeit und Vorlieben sind wichtiger als das genaue Kopieren eines Bildes.

Schrittweise einrichten

Die liegende Person richtet zuerst Becken und Beine ein. Danach positioniert sich die andere mit eigenen Stützen.

  1. Gemeinsam festlegen, wer das Tempo führt, und ein sofortiges Stoppsignal vereinbaren.
  2. Langsam und ohne ruckartige oder erzwungene Gelenkbewegung in die Haltung gehen.
  3. Mit kleinem Bewegungsradius beginnen und nur anpassen, solange beide entspannt bleiben.
  4. Ein festes Kissen unter Becken, Knien oder Rücken kann Spannung verringern.

Komfort und Kommunikation

Angehaltene Atmung, ungewöhnliche Spannung oder Taubheit bedeuten: verlangsamen, Stützen ändern oder aufhören. Ein Kissen und ein anderer Winkel helfen oft mehr als zusätzliche Kraft.

Einvernehmen ist spezifisch, freiwillig und jederzeit widerrufbar. Eine anfangs akzeptierte Haltung darf ohne Begründung beendet werden.

  1. Schon eine kleine Beckenbewegung verändert den Winkel stark; nur zentimeterweise anpassen.

Anpassen und vereinfachen

Diese Haltung ist meist gut zugänglich. Trotzdem zunächst klein beginnen und eine Stütze bereithalten.

Für kontrollierte Varianten jeweils nur Richtung, Höhe, Beinöffnung oder Stütze verändern.

Name und Kontext

„Die Blasstellung“ ist hier eine moderne redaktionelle Bezeichnung. Namen und Darstellungen unterscheiden sich stark; diese Form wird keinem kanonischen Kamasutra-Abschnitt zugeschrieben.

Quellen und Einordnung

Moderne Stellungsnamen unterscheiden sich je nach Verlag. Diese Sammlung nutzt beschreibende Bezeichnungen und erhebt keinen Anspruch auf einen kanonischen Katalog des Sanskrit-Textes.